Mittwoch, 20. Februar 2019

Die wertvollen, aber verdrängten Restbestände (AS 03)

Die wertvollen, aber verdrängten alimentären Restbestände finden sich an vielen Orten. Doch zwei sind typisch für sie. 

Sie finden sich einerseits gern an repräsentativen Orten. In schönen Schüssel, ordentlich drapiert, stehen sie auf Tischen oder Fensterbänken und zeugen davon, dass sich ihre Besitzer anständig und zumeist vollwertig ernähren. Kleine Pyramiden von Äpfeln oder Schalen von Zitronen stehen herum. Jeder der an ihnen vorbeigeht, kann die guten Absichten in diesem Haushalt erkennen. Ja, "die Absichten". Denn langsam und ofmtals zunächst Zeit unbemerkt, tauchen erste Spuren davon auf, dass es sich in Tat gar nicht um eine Verzehrspraktik handelt, die hier ausgestellt wird, sondern um eine Praktik der guten Absichten und der Kennerschaft, die zum Ausdruck gebracht wird. Erste kleine braune Stellen, die nach und nach matschig werden und letztlich die guten Absichten des Käufers als Abbild des schlechten Gewissens verdichtend in die materielle Umwelt  transformieren, führen schließlich dazu, dass das Unweigerliche passieren muss: Die guten Absichten werden im Müll entsorgt. Die Biotonne ist der Kompostfriedhof der löblichen, aber realitätsfernen Intentionen. Es ist das modernde Aufeinandertreffen von gewichtigen sozialen Erwartungen der Kultur an das Individuum auf der einen Seite sowie der Struggle des Individuums auf der anderen Seite, diese Erwartungen zwar fleißig anzuerkennen und anzunehmen, aber eigentlich nicht umsetzen zu wollen.

Nun ja. Manche dieser guten Absichten können auch in haltbarerer Form erworben werden. Zum Beispiel Walnüsse. Die halten, zumindest äußerlich, nahezu ewig, sind allerdings nicht ganz so farbenfroh und dekorativ, deswegen finden sie sich oftmals an den anderen Orten: den Schubladen. Dort können sie liegen und warten auf den Tag, an dem es doch endlich passiert, dass der Besitzer sich denkt: genug der Schlemmerei und Nascherei ungesunden, unvollwertiger Nahrung, ab jetzt ernähr ich mich gesund! Dann greift er zu den Walnüssen, die er vielleicht im November 2007 kaufte, knackt eine, beißt hinein und wird daran erinnert, wie lange er gewartet hat. Und hier endet dann zumeist auch der kurze Anflug ins Reich sittlicher Ernährungsumstellung. Wie in nahezu jedem anderen Lebensbereich auch, flammt die Sittlichkeit kurz auf. Nur um dann allzu oft, von der Realität enttäuscht - da die sie nicht mit offenen Armen, sondern stattdessen mit Vorwürfen empfängt -, wieder herunterzukühlen.




Literatur: Michael Thompson (2003): Müll-Theorie: Die Schaffung und Vernichtung von Werten. Klartext.

Dienstag, 19. Februar 2019

Soziologie der Welterschleckung (AS 02)

Es gibt diese eine Frage, bei der man in Erfahrung zu bringen versucht, "ob eine Person Geschmack hat". Dabei geht es dann darum, ob diese Person in der Lage ist, zu erkennen, was schön oder was ästhetisch ist und was es eben nicht ist. Da sich über Geschmack bekanntlich (nicht) streiten lässt, ist diese "Geschmackskompetenz" stets etwas, was Bezug nimmt auf eine Referenzkultur, in der bereits mehr oder weniger festgelegt ist, was ästhetisch ist und was nicht. Dabei ist durch interkulturelle und historische Vergleiche freilich längst allgemein bekannt, dass es sehr unterschiedliche Kulturen gibt, die sehr unterschiedliche Dinge für ästhetisch und andere für unästhetisch halten.

Eine Person, der man unterstellt, dass "sie Geschmack hat", schreibt man dann zu, dass sie sich in ihrer Referenzkultur gut auskennt, dass sie "die Regeln des guten Geschmacks" gelernt hat. Also zum Beispiel: Auf einer anständige Hochzeit gibt es Champagner oder Sekt zu trinken und eher selten Dosenbierstechen. Personen, denen man sagt, dass "sie keinen Geschmack haben", wird dagegen unterstellt, ihnen würden Dinge gut gefallen, die sich so nicht gehören.

Welchen Rang, welchen Status eine Person in einer sozialen Gruppe einnehmen kann, hat auch viel damit zu tun, ob ihr zugestanden wird, geschmackvoll zu handeln oder nicht und somit zu zeigen, dass sie die kulturellen Regeln der Kultur beherrscht. Aber Vorsicht: manchmal kann auch ein Punk, ein Rebell, sich gegen das kulturelle Geschmacksestablishment durchsetzen. Vielleicht sogar, weil er die alten Geschmacksroutinen gezielt durchbricht.

Geschmack kann man aber auch abseits von dieser Status- und Distinktionsfrage soziologisch analysieren. So kann man das Schmecken als einen reflexiven Vorgang beobachten. Dieser bringt den Schmeckenden und das zu Schmeckende gleichermaßen hervor und vermittelt eine gleichermaßen sinnlich-körperliche wie auch problematisch-diffuse Bindung der Menschen und ihrer Gesellschaft an die materielle Welt. Wir hören quasi nie damit auf, was Peter Kubelka mal - sinngemäß - als das Erschlecken der Welt in der Kindheit beschrieben hat: "Die Grundlage für die Welterkenntnis ist die Welterschleckung." Den Soziologen interessieren nun die sozialen Aspekte, die kulturellen Kontexte, von denen diese ganz praktische und konkrete Welterschleckung bestimmt ist. Mit all den Freuden, die sich beim wilden herumschlecken so ergeben können. Aber auch mit all den Schwierigkeiten, wenn man mal wieder irgendetwas erschlecken wollte, dass sich dann doch als eher bitteres (Geschmacks-)Erlebnis herausgestellt hat und das man dann erst einmal einordnen und verarbeiten muss.

Diese Perspektive gibt dem konkret Schmeckenden, demjenigen, der, wie wir alle in zahllosen Alltagssituationen ganz konkret isst und trinkt und dabei schmeckt, eine Anerkennung als (Mit-)Handelndem und Weltkonstrukteur, die er in der eingangs zuerst genannten Perspektive nicht so explizit besitzt, sondern in der er vor allem durch übergeordnete Strukturen in seinem Tun (in seinem Schmecken) bestimmt wird. 

Der Schmeckende wird nicht nur als Strukturen reproduzierender Essender, sondern auch als kreativer, teils gewitzter und gewiefter Essender beobachtet. Dieser Populärgourmet verfügt über so manche Kompetenz, um auch eine schwierige Situation in seinem Sinne noch zu einer gelungenen Situation zu machen.

Gegen allerlei Widrigkeiten und manchmal eben auch gegen die Regeln und fast schon unsichtbaren Routinen erschleckt er die Welt. Und wie die meisten wohl noch aus Kindertagen wissen: Was ange(sch)leckt ist, ist meins!


Source: pixabay.com


Literatur: Antoine Hennion (2005): Pragmatic of Taste. In: Jacbos u. Hanrahan (Hrsg.): The Blackwell Companion tothe Sociology of Culture. S.131-144.

Montag, 18. Februar 2019

Nicht-menschliche Aktanten im Büro - Die Disziplin der Süßwaren (AS01)

In der, der Praxistheorie nahestehenden Akteur-Netzwerk-Theorie sind es nicht nur Menschen die zum aktiven Handeln fähig sind. Auch nicht-menschliche Dinge können in einer konkreten Situation Handlungen evozieren. Also nicht nur der Mensch kann den Computer anschalten, sondern dadurch, dass der Computer einen roten Knopf hat, durch den er sich anschalten lässt, fordert er auch dazu auf, ihn anzuschalten. Und dann muss man sich so davorsetzen, wie der Computer es will, denn wenn man das nicht tut, sich etwa mit dem Rücken zu Bildschirm setzt, dann wird das nichts, mit dem Textschreiben oder dem You-Tube-Videos gucken. Den Computer lässt das wie eine Primadonna kalt. Aber der Mensch, ja, der Mensch wird sich zu ihm umdrehen. 

Hier im Büro gibt es noch ganz andere nicht-menschliche Aktanten. Süße Waren, die mich - so liest man immerzu - zu disziplinlosem Naschen verleiten würden und mich direkt in die Falle der Fettsucht zu treiben gedenken. Doch ich beobachte sogar das Gegenteil!

Sie zwingen mich zur Selbstdisziplin! Mehrfach! Sie führen dazu, dass ich mich stundenlang zusammenreißen muss. Denn in der Mittagspause - ja, so brainwashed bin auch ich vom Diskurs über vollwertige Ernährung - soll etwas Vernünftiges gegessen werden (also heute indisches Mango-Chicken mit Reis und Salat). Ohne dieses Naschwerk, wäre mir der verinnerlichte Disziplinierungsapparat gar nicht bewusst! (Manchmal bestrafe ich die Kekse dann, indem ich sie in die Schublade verbanne, die als weiterer Aktant, neben verschwörerisch halb offen steht)

Erst danach, in der Nachmittagsarbeitszeit, erlaube ich mir, diesen aufdringlichen Verführerinnen nachzugeben und hemmungslos alles aus den Packungen zu angeln, zu fischen, zu fummeln, was ich ergattern kann - und solange es mir schmeckt. Doch auch dabei muss ich mich - ich bin ja nicht allein im Büro - selbstverständlich diszplinieren! Der Körper will sich vielleicht ekstatisch zum Krümmelmonster mutieren, all die Papiere, Aufgaben und Polohemden, auf denen Spuren nur allzu sichtbar zurückbleiben würden, vergessen. Doch die sozialen Manieren! Die kultivierte Sozialität!

Also: es kann nur mit halber Kraft gekrümelt werden, das Schmatzen wird unterdrückt, mehr innerlich als äußerlich vor Genuss geseufzt.

Ja, diese nicht-menschlichen Aktanten wecken gleichzeitig den vorzivilisierten Genusshunger in einem, wie sie einen gleichzeitig auch an die strengen Rollenkontrollen des modernen Büros zurückverweisen. 

Am Ende bleibt ein gefüllter Bauch, ein runder Schokoladengeschmack im Mund und natürlich ein Schokoladenfleck auf Seite 84 des Ausdrucks über Praxistheorie, der sich auch nicht mehr wegwischen lässt. Eine Spur, eine Erinnerung an zwanzig lustvolle Minuten im Büro, an eine von langer Konsumentenhand geplante Spontanversammlung von Aktanten, von denen sich nun "Keks" und "Goldbären" verabschiedet haben und zu einem Teil des menschlichen Akteurs geworden sind.




Literatur:

Bruno Latour (2000): Die Hoffnung der Pandorra. Suhrkamp.

Mittwoch, 23. Januar 2019

Gesundheitswahn: Dr. Daniel Kofahl im WELT-Interview über Ernährung und Selbstoptimierung

"Inzwischen wirkt eine Substraktionskultur. Aus den Möglichkeiten, die ein Mensch hat, wird immer mehr ausgeschlossen und negiert. Ein komplexes Wesen wird so zur Trivialmaschine gemacht, er wird auf Formeln heruntergebrochen, die immer und überall gültig sein sollen. Menschen widersprechen sich aber innerlich, sie haben nicht nur zwei Seelen in ihrer Brust, sondern hundert, sagt der „Steppenwolf“. Während wir immer intelligentere Maschinen erleben, soll der Mensch wie ein Kaugummiautomat funktionieren, der immer das gleiche ausspuckt? Das ist dumm und gefühlsarm gleichermaßen." 

Das gesamte Interview zum nachlesen unter welt.de hier klicken oder hier klicken als PDF-Download.



Donnerstag, 3. Januar 2019

Was ist Ernährungssoziologie? Was macht eigentlich ein Ernährungssoziologe?

Im Frühjahr 2018 führte das Müsteraner Lokalfernsehen mit mir ein kurzes Interview darüber, was eigentlich die Kernfelder sind, die von der Ernährungssoziologie bearbeitet werden. 

Dieses Interview kann man sich auf YouTube anschauen:






Mittwoch, 14. November 2018

Call for Contribution - Workshop der AG Kulinarische Ethnologie - DGSKA Tagung 2019


Call for Contribution

Geschmackssache?
Gastronomie und Esspraktiken zwischen Aushandlungen und Eigenlogiken

Workshop der AG Kulinarische Ethnologie auf der DGSKA Tagung 2019 an der Universität Konstanz vom 29. September bis 2. Oktober 2019

Organisation: Dr. Daniel Kofahl, Sebastian Schellhaas (M.A.), Dipl.-Soz. Bettina Mann

Im Fahrwasser der Beschleunigung globaler Vernetzung und damit einhergehender Verfügbarkeit von Wissen und Zutaten machten zunächst kulinarische Konzepte wie Fusion und Crossover gastronomische Karriere. Aktuell lässt sich nun eine Betonung von Lokalität, Identität und Ethnizität erkennen. Die Zunahme globaler Ströme von Menschen, Waren und Wissen haben also nicht zur Auflösung kulturspezifischer Ernährungspraxen geführt. Wenngleich die Präsenz globaler Einflüsse stabil bleibt, lässt sich die Betonung der Eigenlogik spezifischer Ernährungspraxen beobachten. Geschützte Herkunftsbezeichnungen, die Fixierung auf kulinarische Traditionen als immaterielles Kulturerbe sowie normativen Diättrends versuchen sich durch partikulare Letztbegründungen zu plausibilisieren und immer stärker als jeweils nicht mehr diskursiv aushandelbare Identitätsangebote zu behaupten.  

Ethnische oder identitätsbezogene gastronomische Betriebe sowie reduktionistische Esspraktiken stehen im Zentrum dieser Entwicklung: Beispiele finden sich in Gestalt von indigener Gastronomie in Kanada, Neuseeland oder von erfundenen Traditionen wie der New Nordic Cuisine, von Ethno-Food-Restaurants in mitteleuropäischen Großstädten oder der Prominenz restriktiver Diätregime. Es entsteht ein Bild, in dem die populärsten Küchen- und Esspraktiken jene sind, die das authentisch Eigene mittels einer Logik der Subtraktion polarisierend festgelegen und das Verbleibende als genuinen, nicht verhandelbaren Kern einer geronnen, bewahrten oder (re-)konstruierten Identität behandeln.

Der Workshop bietet Raum zur Diskussion von Fallbeispielen ethnischer/identitätsbezogener Gastronomie und Ernährungspraxen sowie für theoretische Überlegungen zu den diesbezüglich zentralen Begriffen der Authentizität, Repräsentation und Aneignung als auch zu Fragen und Problemen im Hinblick auf Identitätspolitik, ethnische Diskriminierungen oder Aufwertungen, In-/Exklusion, sozialer Schließung, Präsenz und Abwesenheit. Wir bitten Vortragsvorschläge von max. 2000 Zeichen bis zum 31.1.2019 per E-Mail an kofahl[at]apek-consult.de zu senden.

 Kontakt: Dr. Daniel Kofahl / Büro für Agrarpolitik und Ernährungskultur / Trier / Berlin



Mittwoch, 10. Oktober 2018

FIAN braucht ein Upgrade

Wieder einmal erreicht mich aus der FIAN-Geschäftsstelle eine Pressemitteilung, in der pauschale Technikkritik geübt wird.

Schon die undifferenzierte Kritik an der sogenannten "industrialisierten Landwirtschaft" durch FIAN irritiert mich seit Jahren. Bisher ist der Anstieg der Nahrungsmittelproduktion durch die sogenannten industrialisierten Methoden der einzige in der Realität belegte agrarökonomische Vorgang, der uns überhaupt davon sprechen lässt, dass in der Gegenwart mehr Lebensmittel global zur Verfügung stehen als wir bräuchten, um den Bedarf der (beständig steigenden) Weltbevölkerung an Nährstoffen zu decken. Alle anderen Ideen wie "ökologische Landwirtschaft", "radikal verändertes Konsumverhalten" oder was auch immer, sind zwar schöne Ideen, bislang aber eben einfach bloß Utopien. Deren Praxistest zur Ernährung der Weltbevölkerung - die zu einem großen Teil in urbanen Kontexten lebt und keineswegs kleinbäuerlich am Existenzminimum wirtschaften möchte - steht bislang noch aus oder ist teilweise voll von Bugs ("kleinbäuerliche Landwirtschaft"). Und ich will hier nicht darauf hinaus, jegliche Form radikalkapitalistisch-industrieller Landwirtschaft als gut und hilfreich zu bewerten. Nur ist deshalb auch nicht alles schlecht.

Und nun kommt noch eine pauschale Ablehnung der Digitalisierung der Landwirtschaft hinzu. Anstatt differenziert die Vor- und Nachteile zu erklären kommt eine lavierende Kritik ("kann verschärfen") an den hochmodernen Methoden. Dass die Digitalisierung andersherum tatsächlich dazu beitragen kann, bislang schon bestehende Probleme wie die Diskriminierung von Frauen zu entschärfen (oder können nach der Ansicht von FIAN auf einmal Frauen keine High-Tech-Geräte bedienen? - im Gegenteil liegt die Vermutung nahe, dass hier erhebliches Emanzipationspotential liegt) oder die regionale Produktion zu optimieren (auch was "ökologische Nachhaltigkeit" anbelangt) wird leider in der Pressemitteilung ausgespart. Die Frage ob dann für regionale Märkte produziert wird oder ausschließlich für den Export oder für den Export, der durchaus auch positive Effekte für den heimischen Markt haben kann, hängt schlussendlich überhaupt nicht kausal mit der verwendeten Technik sondern mit politisch-ökonomischen Fragen zusammen, die sich aber freilich schwieriger thematisieren lassen als einfache Technikkritik.  

Ich bin seit Jahren Mitglied bei FIAN. Ich finde, der Kampf gegen (Hidden-)Hunger, gegen Mangelernährung und für das Recht auf Nahrung sowie für Kulinarische Teilhabe (Link 1 / Link 2) ist ein extrem wichtiges Anliegen auch in der hochmodernen Weltgesellschaft. Doch FIAN könnte ein Upgrade in Richtung Hungerbekämpfung 4.1 meiner Meinung nach langsam mal sehr gut tun!


Die Grafik zeigt den Anstieg der globalen Nahrungsproduktions seit den 1960er Jahren. Da die globale Ackerfläche nur marginal angestiegen ist, ist der Anstieg bei den Nahrungsmitteln auf Produktivitätszuwächse zurückzuführen. Resultierend aus industriellen und (hoch)modernen Methoden der Effizienzsteigerung. Somit befinden wir uns derzeit in einem einmaligen historischen Zeifenster, in dem mehr Nahrungsmittel (in Kcal) zur Verfügung stehen als gebraucht würden, um die Weltbevölkerung ausreichend zu ernähren.
Quelle: Prof. Dr. Martin Qaim, Universität Göttingen, 2012